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13.09.2016 13:14 Alter: 1 year

Jelonnek feiert 50-Jähriges - Der Spulen-Spezialist aus Oberkochen blickt optimistisch in die Zukunft

Von: Lothar Schell - Wirtschaft Regional

Der Familienbetrieb Jelonnek in der Röchlingstraße feierte zusammen mit Kunden und Wegbegleitern 50. Geburtstag. „Jelonnek ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich ein Betrieb mit Herzblut eine exponierte Stellung in unserer Stadt verschaffen kann“, meinte der stellvertretende Bürgermeister Oberkochens, Richard Burger.

Jelonnek-Geschäftsführer Lutz Hurler (li.) erläuterte bei der Betriebsführung das Wickeln von Trafo-Spulen. (Foto: ls)

Jelonnek-Geschäftsführer Lutz Hurler (li.) erläuterte bei der Betriebsführung das Wickeln von Trafo-Spulen. (Foto: ls)

Oberkochen. „Transformatoren und Wickelgut vom Spezialisten“, heißt es im Logo der Firma Jelonnek. Drehstromund Einphasen-Transformatoren, Übertrager, Spulen und Drosseln als Standardprodukt oder Sonderanfertigung finden sich im Portfolio – von der 1,3 MillimeterHF-Spule bis zum 20 kVA-Drehstromtrafo.
Die Jelonnek Transformatoren und Wickelgut GmbH hat sich darauf spezialisiert, diese Bauteile genau nach Kundenwunsch zu berechnen und kostengünstig zu fertigen. „Wir bieten für die Aufgabenstellung unserer Kunden ausgereifte und zukunftsträchtige Lösungen insbesondere bei hochtechnischen Geräten an. Wir sind bestrebt, den neuesten Stand von Wissenschaft und Technik zu berücksichtigen“, meinte Geschäftsführer Lutz Hurler beim Rundgang durch den Betrieb.
Er hatte im September 2014 die alleinige Geschäftsführung von seinem Vater Rudolf Hurler übernommen, der – als Tüftler weit über die Region hinaus bekannt – das Unternehmen zusammen mit seiner Gattin Krista kontinuierlich weiterentwickelt hatte.
Seit einem halben Jahrhundert entwickelt und produziert Jelonnek innovative und speziell angepasste Wickelgüter. In Heimarbeit fertigten Gunter und Lotte Jelonnek in der Heidenheimer Straße 44 in Oberkochen zu Beginn der Firmengeschichte Transformatoren. Nach verschiedenen Interims-Lösungen war der Raum zu klein. Der frühere Oberkochener Bürgermeister Harald Gentsch ermöglichte den Kauf des Grundstücks in der Röchlingstraße und 1985 konnte das neue Firmengebäude bezogen werden.
Nach dem frühen Tod von Gunter Jelonnek stand sein Schwiegersohn Rudolf Hurler in voller Verantwortung für das Familienunternehmen. „Die Familie hat zusammengehalten, auch in schweren Zeiten, und ich danke allen, die mir dabei geholfen haben“, sagte Rudolf Hurler in seiner Festrede.
Know-how und Erfindergeist leben in der Firma Innovation und Leistungsbereitschaft hätten die Zukunft des Betriebs gesichert und man genieße heute eine führende Stellung am Markt, betonte Hurler.
Exakte Planung, eine moderne Fertigung und die Umsetzung von Vorgaben, die zunächst als nicht realisierbar erschienen, ermöglichten den Kunden jenen technischen Vorsprung, der heute entscheidend sei, betonte der Seniorchef weiter.
Die umwelt- und ressourcenschonenden Produkte seien darauf ausgerichtet, den weltweiten Kunden eine kosteneffiziente Lösung bei höchstmöglicher Sicherheit in den Produkten zu gewährleisten, fügte Geschäftsführer Lutz Hurler hinzu. „Sie sind für mich ein typisches Beispiel, wie es ein kleines Familienunternehmen fertig bringen kann, über die passenden Nischen zum Erfolg zu kommen“, betonte Alt-Bürgermeister Harald Gentsch in seinem Grußwort. „Wir sprechen in Oberkochen immer von den Weltbetrieben, aber solche prosperierende Mittelstandsbetriebe wie Jelonnek sind eben auch ein dickes Pfund für unsere Stadt, mit dem es zu wuchern gilt“, fügte Richard Burger hinzu.